Kulturgeschichte

Eiche Mellenthin Usedom ist reich an vorgeschichtlichen Funden. So wurden elf Großsteingräber aus der Jungsteinzeit registriert. Die Bronzezeit gehört zu den großen vorgeschichtlichen Epochen der Insel. Das bezeugen der Burgwall auf dem Golm und mehr als 90 bronzezeitliche Siedlungen. Nach dem Abzug der Germanen um 400 n.Chr. besiedelten um 700 n.Chr. Slawen die Region. 1128 erfolgte die Christianisierung durch Otto von Bamberg. Die Klöster brachten nahezu die ganze Insel in ihren Besitz. Nach der Reformation ging der Kirchenbesitz an das pommersche Herzoghaus über. Am 26. Juni 1630 landete der Schwedenkönig Gustav Adolf in Peenemünde. Usedom und Wollin kamen unter schwedische Herrschaft. 1720 kaufte der preußische König Friedrich Wilhelm I. beide Inseln sowie Altvorpommern bis zur Peene für 2 Millionen Taler. 1820 ist das Geburtsjahr des Badewesens in Swinemünde. Unterbrochen durch Kriege, entwickelte es sich seit dieser Zeit mit dem Tourismus zu einem strukturbestimmenden Wirtschaftszweig der Insel.