Wir über uns

Die Anfänge des Naturparks gehen zurück auf das Nationalparkprogramm aus dem Jahre 1990, in dem die Insel Usedom, das Westufer des Peenestroms und die umliegenden Küstengewässer des Stettiner Haffs, des Achterwassers und des Peenestromes als Naturpark vorgeschlagen wurden. Durch die Hilfe der Rut-und Klaus-Bahlsen- Stiftung aus Hannover konnte ab 1993 die Aufbauleitung um drei Mitarbeiter verstärkt werden. Im Dezember 1999 wurde der Naturpark rechtsgültig ausgewiesen. Kurz darauf, im Jahre 2000 nahm die Naturwacht ihre Arbeit auf. Der Sitz der Naturparkstation wurde von Korswandt in den rekonstruierten Bahnhof der Stadt Usedom verlegt. Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Besucherlenkung und Landschaftspflege zählen zu wichtigen Aufgaben der sechs Mitarbeiter des Naturparks. Hinzu kommt eine seit dem Jahr 2000 bestehende Partnerschaft mit dem Nationalpark Wollin auf Usedoms polnischer Nachbarinsel.

Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung Hannover zählt zu den herausragenden Wegbegleitern des Naturparks Insel Usedom. Die Stiftung hat sowohl in der Vorbereitungsphase des Naturparks Insel Usedom als auch nach dessen formeller Festsetzung am 16. Dezember 1999 die Naturparkphilosophie auf der Insel Usedom ideell als auch finanziell unterstützt. So finanzierte sie von 1993 bis 1996 die Personal- und Sachkosten der sog. Bahlsen-Projektgruppe, die sich u. a. mit Facharbeiten zur Ausweisung von Naturschutzgebieten im geplanten Naturpark Insel Usedom beschäftigte. Gleichzeitig wurden Mitarbeiter dieser Projektgruppe für ihre spätere Tätigkeit in der Naturparkverwaltung qualifiziert.

Im Zeitraum von 2001 bis 2003 wurde das Klaus-Bahlsen-Haus Usedom im ehemaligen Stadtbahnhof Usedom errichtet, das in erheblichem Umfang finanziell durch die Stiftung unterstützt wurde. Dieser Gebäudekomplex beherbergt die Stadtinformation Usedom, das Naturpark-Besucherinformationszentrum, die Naturparkverwaltung mit ihrem Naturwacht-Stützpunkt. Seit Eröffnung besuchen jährlich etwa 10.000 Einwohner und Gäste der Insel Usedom das Klaus-Bahlsen-Haus.

Darüber hinaus stellte die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung Hannover in Aussicht, auch in Zukunft Maßnahmen des Naturparks auf der Insel Usedom unterstützen zu wollen. Vgl. www.rut-und-klaus-bahlsen-stiftung.de

Log Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung

BundeslandMecklenburg-Vorpommern
Festsetzung1999
Größe in ha:59.000
Geografische Lageöstlichste deutsche Ostseeinsel, Grenzlage zu Polen
Nutzung der Gesamtfläche:Küstengewässer: 41 %
Wald: 16 %
Grünland: 20 %
Acker: 11 %
Binnenwasser: 3 %
Siedlung/Verkehr: 6 %
Moor/Heide: 3 %
Sonstiges: 0 %
Landschaftsraum:Ostseeküste
BesonderheitenKüste mit Steilküste und Windwatten, naturnahe Binnenküste von Peenestrom, Stettiner Haff und Achterwasser, abwechslungsreiches Landschaftsmosaik, Seeadler, Weißstorch, Eisvogel, Kamingimpel, Fischotter
Informationen: siehe Kontakt und Naturparkinformationszentrum im: Klaus-Bahlsen-Haus (Bäderstraße 5, 17406 Usedom)
Informationstelefon 038372 763-10;
Web: www.usedom.de
Anfahrt:Mit der Bahn:
von Berlin in Richtung Stralsund bis Bhf. Züssow, dann mit der „Usedomer Bäderbahn“ auf die Insel

Mit dem Auto:
aus Richtung Berlin: A 11 nach Pasewalk, A 20 bis AS Anklam, B 109/110 zur Insel Usedom, aus Richtung Hamburg: A 20 bis AS Gützkow, B 111 zur Insel Usedom.